Bequeme Spazierwege oder schmale Bergpfade durch steiles Gelände oberhalb der Waldgrenze. Entdecken Sie die alten intakten Walsersiedlungen und erleben Sie die abgelegenen Seitentäler der Davoser Landschaft!
Täler
Gleich drei wunderschöne Täler zweigen vom Haupttal, dem Landwassertal ab, in dem Davos eingebettet liegt.
Dischmatal Auf keinen Fall versäumen sollte man einen Besuch im Dischmatal, dem längsten und vielleicht auch schönsten Seitental des Landwassers. Saftige Wiesen mit wie zufällig eingestreuten alten Walserhöfen, dichte Märchenwälder mit dunklen Tannen und ein atemberaubendes Rundum-Bergpanorama sind charakteristisch für die einmalige Schönheit des Tales. Am Dürrboden auf etwa 2000 Metern endet die Straße - das Tal ist eine Sackgasse und im Winter nicht befahrbar. Von hier führen nur noch Wander- und Mountainbike-Wege weiter nach oben.
Sertigtal Beliebtes Ziel von Kutschfahrten ist das Sertigtal mit seiner einzigartigen, unter Schutz stehenden Natur: Kristallklare Bergbäche, dichte Arven- und Lärchenwälder und zahlreiche Wildtiere zeugen von der Ursprünglichkeit der dort ansässigen Flora und Fauna. Das schönste der kleinen Haufendörfer im Tal ist Sertig-Dörfli. Malerisch liegt es im Talkessel und bezaubert die Besucher mit seinen alten Walserhäusern und dem markanten, unter Denkmalschutz stehenden Holzkirchlein. Zu empfehlen ist auch ein Abstecher zum mächtigen Wasserfall am Ende des Tales, direkt zu Füßen des Sertigpasses.
Flüelatal
Das Flüelatal ist im Gegensatz zu den beiden anderen Seitentälern des Landwassers keine Sackgasse. Am Ende des waldumrankten Tales schraubt sich eine kurvenreiche Straße hinauf zum Flüelapass auf 2383 Meter Höhe. Er verbindet seit seinem Bau 1867 Davos mit dem Unterengadin. Der enge Passübergang mit dem dunklen Schottensee liegt eingerahmt zwischen dem Flüela-Weisshorn (3085 m) im Norden und dem Schwarzhorn (3147 m) im Süden Ein wirklich unvergessliches Erlebnis bleibt eine Passüberquerung in der originalgetreu rekonstruierten Postkutsche: sechsspännig geht es erst durch dichten Nadelwald hinauf in hochalpine Vegetation und wieder zurück.